Das i-save energy LED Glossar

 

A:     Abkühlung, Adaptive Beleuchtung, Anlaufzeit, Arbeitsstättenverordnung

B:     Beleuchtungsstärke

C:     CE

D:     DALI, Dimmbarkeit

E:     ENEC, Energieeffizienz

F:     Farbwiedergabe

K:     Kelvin, KNX

L:     Lampe, Lebensdauer, Lebensmittelverträglichkeit, LED, Leuchte, Lichtausbeute, Lichtfarbe, Lichtstrom

N:     Notstromsystem

Q:     Quecksilber

R:     Ra-Wert, Retrofits

S:     Schaltfestigkeit, Schutzart, Sicherheitsbeleuchtung, Startverhalten

U:     Überspannungsschutz

V:     VDE, VergleichswertVorschaltgerät

 

Abkühlung

Das Thema Abkühlung spielt bei LED Leuchten eine entscheidende Rolle. Je höher die Umgebungstemperatur ist, desto mehr verringert sich die Lebensdauer der LEDs. Die Lebensdauer einer LED Leuchte stellt eine entscheidende Größe für die Wirtschaftlichkeit dar.

 

Adaptive Beleuchtung

Künstliche Beleuchtung nimmt erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit von Menschen. Und natürlich verursacht sie Kosten. Mithilfe von intelligenter Lichtsteuerung kann die Lichtleistung von Leuchten den tatsächlichen Bedürfnissen und den vorhandenen Tageslichtverhältnissen adaptiv angepasst werden.
Adaptive Beleuchtung sorgt sowohl für sinkende Beleuchtungskosten als auch für ein Plus an Sicherheit, Gesundheit und Wohlempfinden am Arbeitsplatz.
LED Leuchten eignen sich für adaptive Beleuchtung dank ihrer vollen Steuerbarkeit besonders gut.

 

Anlaufzeit

Die Anlaufzeit gibt den Zeitraum an, bis eine Lampe 60 Prozent ihres Helligkeitswertes liefert. Bei LED-Leuchten entfällt diese Anlaufzeit.

 

Arbeitsstättenverordnung

Die deutsche Arbeitsstättenverordnung setzt EU Richtlinien zur Sicherheit am Arbeitsplatz um. Darin enthalten sind auch Vorgaben zum Thema Beleuchtung am Arbeitsplatz. Diese finden sich in DIN EN 12464-1. Für spezielle Sehaufgaben sind dort unter anderem verschiedene empfohlene Lux-Werte detailliert hinterlegt.

 

Beleuchtungsstärke

Welche Lichtmenge trifft auf eine bestimmte Fläche? Diese Angabe (in Lumen pro qm) ist wichtig, um zu planen, welche Art und Anzahl von Leuchten benötigt wird, um im Arbeitsbereich die geforderte Lux-Zahl (lx) zu erreichen. Nach DIN EN 12464-1 bestehen für Arbeitsräume und Tätigkeitsfelder vorgegebene Lux-Normen. So muss man zum Beispiel bei der Hallenbeleuchtung von mindestens 300lx ausgehen.

 

CE

Das CE Zeichen ist kein Prüfsiegel sondern ein Verwaltungszeichen, das den freien Handel mit einem Industrieprodukt im europäischen Binnenmarkt ermöglicht. Gemäß der EU-Verordnung 765/2008 signalisiert das CE Zeichen, „dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.“
Hersteller von Industrieprodukten prüfen in eigener Verantwortung die Konformität mit geltenden EU-Richtlinien und bringen das CE Zeichen auf ihren Produkten an.

 

DALI (Digital Addressable Lighting Interface)

DALI ist ein Protokoll zur Steuerung von lichttechnischen Systemen und Geräten, wie zum Beispiel elektronischen Vorschaltgeräten (EVG). Diese Betriebsgeräte müssen über eine DALI-Schnittstelle verfügen. Ein DALI Steuerungsgerät kann über diese Schnittstelle sowohl den Zustand des Betriebsgerätes abfragen als auch die dessen Leistung beeinflussen. In Inselsystemen kann DALI bis zu 64 Geräte einzeln steuern. DALI Steuerungssysteme sind drahtlos und leitungsgebunden erhältlich.

 

Dimmbarkeit

Nicht alle LED Leuchten sind dimmbar. Die entsprechenden Informationen zur Dimmbarkeit und der Möglichkeit bestimmte Dimmsysteme (0-10 Volt, KNX oder andere) einzusetzen finden sich auf den Datenblättern der LED Leuchten.

 

ENEC

Die ENEC Zertifizierung garantiert die Konformität eines Produktes mit europäischen Sicherheitsnormen. Die Prüfung und Zertifizierung erfolgt durch akkreditierte Institute. In der ENEC Zertifizierung sind die Normen aller beteiligten europäischer Länder beinhaltet. Im Fall von Deutschland also auch die VDE Normen.

 

Energieeffizienz

LED Leuchten erreichen in der Regel eine Energieeffizienz (EEL) der Stufe A+.

 

Farbwiedergabe

Der Ra-Wert gibt an, inwieweit Farben bei Beleuchtung naturgetreu wiedergegeben werden. Der Farbwiedergabeindex (Cri) benennt einen Bereich zwischen 50 und 100 Ra. Den höchsten Wert erreicht das Sonnenlicht. Damit wird die beste Farbwiedergabe erzielt. LED Leuchten erreichen momentan einen Ra-Wert zwischen 70 und 90 Ra. Nach DIN EN 12464-1 bestehen für festgelegte Tätigkeitsbereiche vorgegebene Ra-Werte.

 

Kelvin

Kelvin (K) gibt die Lichtfarbe einer LED Leuchte an. Während Glüh- und Halogenlampen auf Grund ihrer Technik nur in Warmweiß leuchten können, sind mit LED alle weißen Lichtfarben von unter 3000 K (Warmweiß) bis weit über 6000 K (Kaltweiß) möglich.

 

KNX

KNX ist ein offener Standard zur Steuerung von Gebäudesystemtechnik. Über diesen Standard lassen sich verschiedene KNX zertifizierte Gewerke (Beleuchtung, Heizung, Lüftung, etc.) steuern. Eine zentrale Steuerung ist dabei nicht notwendig, da jedes Gerät über einen eigenen Prozessor verfügt, der entsprechende Außeneinflüsse (z.B. Tageslicht) über Sensoren registriert und Relais aktiviert (z.B. für Dimmung). Über eine Busleitung werden Sensoren und Aktoren verbunden.

 

Lampe

Die Lampe ist der Teil einer Leuchte, der Licht emittiert.

 

Lebensdauer

Die Lebensdauer von LED Leuchten reicht von 20000 bis über 50000 Betriebsstunden hinaus. Zum Vergleich: Glühlampen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 1000 Stunden, Halogenlampen von 3000 und Energiesparlampen von 10000 Stunden.

 

Lebensmittelverträglichkeit

In lebensmittelverarbeitenden Unternehmen müssen spezielle Leuchten eingesetzt werden. Diese unterliegen den Regelungen des IFS (International Food Standard). So müssen sich Leuchten in diesem Bereich resistent gegen Fette, Lösungs- und Reinigungsmitteln zeigen, Splitterfreiheit aufweisen und mit einem geeigneten Brandschutz ausgestattet sein.

 

LED

Der Begriff LED bezeichnet lichtemittierende Halbleiterdioden. D.h. fließt durch einen entsprechenden Halbleiter Strom, wird Licht erzeugt. Mit den seit den 60er Jahren verbreiteten LEDs zur Anzeige oder als Signallicht haben heutige LED Leuchten nicht mehr viel zu tun. Die enorme Steigerung der Effizienz und die in den 90er Jahren entwickelte Methode, weißes Licht zu erzeugen, machen LED Leuchten heute auch für Hallenbeleuchtung und ähnliche Einsätze verfügbar.

 

Leuchte

Eine Leuchte besteht aus einem Leuchtenkörper und dem Leuchtmittel (Lampe).

 

Lichtausbeute

Die Angabe der Lichtausbeute erfolgt in Lumen pro Watt (lm/W). Sie setzt die Werte für Energieverbrauch und Lichtleistung in Verbindung. Je höher die Angabe in lm/W desto effzienter ist eine LED Leuchte. Bei Industrieleuchten, die für Hallenbeleuchtung eingesetzt werden, können Werte von über 120 lm/W vorausgesetzt werden.

 

Lichtfarbe

Die Einheit Kelvin gibt die Lichtfarbe an. Je niedriger die Angabe in Kelvin, desto wärmer erscheint das Licht, weil der Rotanteil höher ist. Das Spektrum bei weißem Licht von LED Leuchten reicht von unter 3000 Kelvin für warmweißes Licht bis über 6500 Kelvin für kaltweißes Licht.

 

Lichtstrom

Das gesamte von einer Lichtquelle abgegebene Licht (umgangssprachlich könnte man von der Helligkeit der Lampe sprechen) wird als Lichtstrom bezeichnet und in Lumen (lm) gemessen. Die früher übliche Angabe der Leistungsstärke einer Lampe in Watt wird bei LED Leuchten durch die Angabe in Lumen ersetzt.

 

Notstromsystem

Auch beim Ausfall der allgemeinen Stromversorgung muss die Beleuchtung von sensiblen Bereichen und Fluchtwegen sichergestellt werden. Die Stromversorgung wird dabei entweder durch Batterien oder Notstromaggregate übernommen. Da Batterien mit Gleichstrom arbeiten, müssen die eingesetzten Leuchten entsprechend betriebsbereit sein. i-save LED Leuchten funktionieren grundsätzlich sowohl mit Wechsel- und Gleichstrom. Die gesetzlichen Vorgaben für Notbeleuchtung finden sich in Norm EN 1838:2013.

 

Quecksilber

Quecksilber ist Bestandteil vieler Energiesparlampen. Bei Austritt dieses Quecksilbers kann es zu gesundheitlichen Schäden kommen. LED Leuchten sind völlig Quecksilber frei.

 

Ra-Wert

Der Ra-Wert gibt an, inwieweit Farben bei Beleuchtung naturgetreu wiedergegeben werden. Der Farbwiedergabeindex (Cri) benennt einen Bereich zwischen 50 und 100 Ra. Den höchsten Wert erreicht das Sonnenlicht. Damit wird die beste Farbwiedergabe erzielt. LED Leuchten erreichen momentan einen Ra-Wert zwischen 70 und 90 Ra. Nach DIN EN 12464-1 bestehen für festgelegte Tätigkeitsbereiche vorgegebene Ra-Werte.

 

Retrofits

Als Retrofits werden LED Leuchtkörper bezeichnet, die für den direkten Ersatz alter Leuchtmittel eingesetzt werden können. Darunter fallen sowohl Lampen mit GU10, GU5.3, E14 oder E27 Anschlüssen als auch LED Röhren als Ersatz von Leuchtstoffröhren.

 

Schaltfestigkeit

LEDs können nahezu unbegrenzt ein und ausgeschaltet werden. Daher spielt das Thema Schaltfestigkeit bei LED Leuchten eine eher untergeordnete Rolle.

 

Schutzart

Die Schutzart einer LED Leuchte gibt an, inwieweit sie gegen das Eindringen von Festkörpern und Wasser geschützt ist. Dieser Schutz wird in IPxx angegeben. Eine Leuchte mit der Schutzart IP65 ist zum Beispiel staubdicht und gegen das Eindringen von Strahlwasser geschützt. Beim Einsatz in der Industrie und der Logistik ist die Schutzart einer LED Leuchte eine entscheidende Größe.

 

Sicherheitsbeleuchtung

siehe Notstromsystem

 

Startverhalten

LED Leuchten erreichen im Gegensatz zu Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren nach dem Anschalten sofort die volle Helligkeit.

 

Überspannungsschutz

Überspannungen in elektrischen Netzen können bei Blitzeinschlag, elektrostatischen Entladungen oder der Einkopplung neuer elektrischer Systeme hervorgerufen werden. Sie verursachen den Totalausfall oder die teilweise Beschädigung von elektronischen Geräten wie LED Leuchten. Im Industriebereich ist deshalb ein professioneller Überspannungsschutz durch vorgeschaltete Sicherungen unabdingbar.

 

Vergleichswert

Auf den meisten LED Lampenverpackungen findet sich der Vergleichswert, der den Vergleich mit der früher üblichen Angabe in Watt für die Helligkeit eines Leuchtmittels erleichtern soll.

 

VDE

Eine Pflicht zur Zertifizierung durch den VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) besteht entgegen landläufiger Meinung für elektrotechnische Produkte nicht. Eine VDE Zertifizierung bestätigt die Übereinstimmung eines Produktes mit den gesetzlichen Vorschriften, gleichzeitig aber auch mit Normen des VDE und anderer internationaler Verbände hinsichtlich elektrischer, mechanischer, thermischer, toxischer, radiologischer und sonstiger Gefährdung.
Die VDE Normen sind nur für Deutschland relevant und im auf europäischer Ebene wesentlichen ENEC Zertifikat

enthalten.

 

Vorschaltgerät

LED Leuchten benötigen ein elektronisches Vorschaltgerät, das die LEDs mit einem konstanten Versorgungsstrom (350 oder 700mA) versorgt. Im Idealfall sind Vorschaltgerät und der eigentliche Leuchtenkörper wegen der Wärmeentwicklung physisch getrennt verbaut.

 

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